Die Dirigenten des Inn-Salzach-Euregio Jugendorchesters

Karl-Heinz Vater

wurde 1966 im Bayerischen Wald geboren.

Nach dem Studium der Kath.

Kirchenmusik in Salzburg war er Kirchenmusiker am Münster von St. Zeno in Bad Reichenhall sowie Chorleiter des Pettinger Singkreises, danach Kirchenmusiker in St. Margaret / München-Sendling und seit 2013 Organist und Chorleiter in Schlanders / Südtirol.

Er leitete das ISEJO von 1998 bis 2013 in insgesamt sechzehn Projektphasen.

Tobias Wögerer

wurde am 27.07.1991 in Linz geboren.
Ab dem 7. Lebensjahr lernte er Violoncello an der Landesmusikschule Eferding und wechselte zwei Jahre später in die Celloklasse von Mag. Elisabeth Ragl an der LMS Leonding. 2006 kam er ins Linzer Musikgymnasium und setzte sein Cellostudium an der Universität Mozarteum Salzburg bei Prof. Heidi Litschauer fort.

Nach der Matura 2011 begann er mit dem Konzertfachstudium für Violoncello am Mozarteum Salzburg. Zusätzlich belegt er das IGP-Studium in diesem Fach an der Musikuniversität Wien. Er ist mehrfacher Preisträger des österreichischen Wettbewerbs „Prima La Musica“, wo er zuletzt 2010 beim Bundeswettbewerb in Feldkirch mit einem 1. Preis ausgezeichnet wurde.

Tobias Wögerer ist Mitglied in diversen Orchestern und Ensembles, wie z. B. dem Oberösterreichischen Jugendsinfonieorchester, dem Wiener Jeunesse Orchester und dem Innviertler Sinfonieorchester. Im Frühjahr 2009 gründete er das Dionysos-Quartett, mit dem er regelmäßig Auftritte hat.

Er nahm an verschiedenen Solo- und Meisterkursen teil; u. a bei Robert Nagy, Detlef Mielke, Peter Wolf und Heidi Litschauer. Im Sommer 2011 wurde er zu einem Meisterkurs der Wiener Philharmoniker nach Trenta (Slowenien) eingeladen. Seit Herbst 2012 nimmt er Dirigier-Unterricht bei Dr. Roman Zeilinger in Wien. Eine besonders gelungene Veranstaltung war beispielsweise die Aufführung der 7. Symphonie von L. v. Beethoven im April 2011 in der Stiftskirche Wilhering.

Im August 2012 leitete ein Serenadenkonzert im Arkadenhof des Linzer Landhauses (u.a. mit der Streicherserenade von P. I. Tschaikowski) und zwei Kinderkonzerte im Brucknerhaus Linz, wo er am 27. März 2014 auch mit dem SYMPHONIC ENSEMBLE AKTUELL auftrat. Mit großem Erfolg dirigierte Tobias Wögerer auf Einladung des Mozart-Festivals Kawaminami die Aufführung von Mozarts Requiem im Dezember 2013 und Bruckners „Te Deum“ im Dezember 2016 in Japan.

2016 dirigierte er ein Projekt mit dem Orchester der Anton Bruckner Privatuniversität, sowie seine erste Opernproduktion beim internationalen Brucknerfest Linz. Im kommenden Jahr folgt nun sein Debüt im Wiener Konzerthaus.

Im August 2017 wird Tobias Wögerer die Möglichkeit haben, als Assistenzdirigent bei den Salzburger Festspielen mitzuwirken und steht dadurch leider für die Jubiläumsprojektphase 2017 des ISEJO e.V. nicht zur Verfügung.

Markus Hein

Markus Hein leitet das Aalener Sinfonieorchester sowie das Projektorchester Würzburg.

Er studierte Orchesterleitung, Musiktheorie, Gehörbildung und Gymnasiallehramt in München und Würzburg. Im Rahmen der Opernschule in Würzburg leitete er verschiedene Opern (von Claudio Monteverdi, Jean-Philippe Rameau und Wolfgang Amadeus Mozart). Zahlreiche Meisterkurse (u.a. bei Douglas Bostock, Mark Heron, Clark Rundell und Nicolás Pasquet) sowie Assistenzen (z.B. bei Douglas Bostock und der Banda Sinfónica Portuguesa) ergänzen seine Ausbildung stetig.

Er dirigierte die St. Michel Strings, die Jyväskylä Sinfonia, die Saimaa Sinfonietta (alle FIN), das Argovia Philharmonic, das Symphonische Blasorchester Schweizer Armeespiel (beide CH), die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, die Bad Reichenhaller Philharmonie sowie – als Gastdirigent – das Polizeiorchester Bayern.

Im Frühjahr 2017 schnitt er als bester Deutscher bei der International Conductors Competition for Central Europe im Rahmen des World Music Contest ab.

Markus Hein ist Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Theater München, Dozent beim Bayerischen Tonkünstlerverband sowie Regieassistent für Klassik-TV-Produktionen (u.a. für ARTE, BR, ARD).

Markus Hein hat die 20. Projektphase 2017 des ISEJO e. V. als Dirigent geleitet.

Ingmar Beck

Der Dirigent und Cellist Ingmar Beck ist Gewinner des Aspen Conducting Prize beim Aspen Music Festival 2016 (USA) und des „Robert J. Harth Conductor Prize“ beim Aspen Music Festival 2015 (USA), Publikumspreisträger beim Operettenwettbewerb 2016 der Oper Leizig und Stipendiat der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutschen Bank Stiftung. Er ist Gründer und Dirigent des Münchner Kammerorchesters „Asam Classical Soloists“ und leitete den Stadtchor Klosterneuburg/Wien von 2012 bis 2016. Er arbeitet regelmäßig an der Opéra de Lyon, bei der Canadian Opera Company Toronto (COC) und konzertiert regelmäßig mit Orchestern wie den Hamburger Symphonikern, den Nürnberger Symphonikern, der Nordwestdeutschen Philharmonie Herord, den Lucerne Festival Strings, und dem Israel Chamber Orchestra. Im Juni 2016 debütierte er mit dem Rundfunkorchester Wien im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. Er war Assistant Conductor beim Aspen Music Festival 2017 (USA). Weitere Assistenzen führten in an das Chatelet-Theater Paris und Theater an der Wien , im Jahr 2009 debütierte er bei den Salzburger Festspielen.

Ingmar Beck begann seine musikalische Laufbahn bei den Augsburger Domsingknaben. Nach seinem mit Bestnote vollendeten Violoncellostudium in Weimar studierte er Orchesterdirigieren an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Mark Stringer und schloss sein Studium im Jahr 2016 mit Auszeichnung ab. Er ist als Cellist und Klavierbegleiter Preisträger mehrerer internationaler Kammermusikwettbewerbe, war dreijähriger Stipendiat der Wiener Philharmoniker, Stipendiat des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats und der Richard-Wagner-Stiftung.

Im Sommer 2018 wird Ingmar Beck mit den Hamburger Symphonikern konzertieren und bei den Bregenzer Festspielen als Assistent von Johannes Debus auftreten. Engagements in der Saison 2018/19 führen ihn erneut zur Opéra de Lyon, zur Canadian Opera Company Toronto (COC), sowie erstmals an die Staatsoper Hamburg.

 

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